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 [Guide] Lager-RP

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Shyntlara
Fürstin
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Charakter der Figur
Name: Shyntlara Abaeir
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BeitragThema: [Guide] Lager-RP   Di Jan 18, 2011 11:28 am

Orginal von Larynda:


Hallo,
wie die meisten wahrscheinlich schon erkannt haben, begleite ich mit Noryane (IC Larynda) den Scherbenwelt-Plot. Da ich eigentlich auf Allianzseite, genauer gesagt bei der Scharlachroten Faust, spiele, habe ich bei manchen Dingen einen anderen Zugang/anderes Vorwissen was RP Situationen betrifft und gerade was Lager-RP angeht, durch die Aktivitäten der Faust (siehe Silberwald-Plot) auch einen gewissen „Erfahrungsschatz“.

Auch wenn es zwischen einem Adelshaus und einem militärisch organisierten Orden doch einige wesentliche Unterschiede gibt, kommt es gerade beim „Lager-RP“ doch zu Überschneidungen. Durch Shyntlara weiß ich, dass es für diese Gilde und wohl auch einige Spieler hier eine neue Erfahrung ist, auf eine solche Expedition zu gehen, deshalb will ich versuchen, möglichst wenig besserwisserisch klingend *duck*, ein paar persönliche Erfahrungen bzw. Eindrücke als Anregungen hier zusammen zu fassen.

„Das Lager ist das neue Zuhause“
Gerade bei einer solchen Expedition geht es darum, sich in eine neue, ungewohnte Lebenssituation zu begeben, weg von Silbermond, weg von den vertrauten Vorgängen, weg vom privaten Kleiderschrank und auch weg vom flauschigen Luxusbett.
Im Moment befinden wir uns in einem Flüchtlingslager, im Gegensatz zu Morgenluft gibt es hier nicht alles, was euren Charakteren in der Heimat tagtäglich mit einem Fingerschnippen zur Verfügung steht. Lebensmittel sind begrenzt, eine Badewanne wird man vermutlich vergeblich suchen, ein kaltes Glas Wasser ist der größte Luxus. Versucht diese Dinge in eurem RP zu bedenken und auch einfließen zu lassen. Es ist heiß und stickig, der Sand setzt sich in der Kleidung fest, Tag und Nacht unterscheiden sich kaum, es ist immer hell, man schläft wahrscheinlich schlecht und wenig, hinzu kommt eine ständige Bedrohung durch die Gefahren, sie sich nur ein paar Meter außerhalb der sicheren Zäune der Falkenwacht befinden. Eine Situation, die für einen Soldaten vielleicht noch als Alltag zu bezeichnen wäre, doch gerade für eine(n) verwöhnte(n) Sin'dorei, der/die es schon als Arbeit ansieht, seine Schuhe selbst zubinden zu müssen, dürfte dieser neue Lebensstandard doch ein einschneidendes Erlebnis sein.

Lasst euch darauf ein, spielt es aus und macht um Himmels willen nicht den Fehler, einfach IC den Ruhestein zu zücken, um mal eben nach Silbermond zu porten und den abgebrochenen Fingernagel wieder zurecht feilen zu lassen. Nichts zerstört ein Lager-RP mehr als dieses extreme einfließen lassen der PVE-Inhalte. Wenn ich mich sowieso aus jeder negativen Situation wegporten kann, wieso sollte ich sie dann überhaupt herbeiführen? Es geht bei dieser Expedition auch gerade darum, dass eure Charaktere in einer neuen Umwelt leben und mit einer neuen Herausforderung umgehen lernen. Es ist kein Essen mehr da? Gut, vor der Tür gibt’s massig lebendes Fleisch, also ab auf die Jagd. Die Heilkräuter gehen zur Neige? Kräuterkundigen eingepackt und raus in die neue Welt, irgendwas Nützliches muss in diesem zerstörten Land doch wachsen .
Weg mit dem Ruhestein, weg mit den Magierportalen, nutzt die Dinge, die vor Ort zur Verfügung sind.

„Belebt die neue Heimat“ oder auch „Jede Gilde braucht einen Gondarin“
Bei der Faust haben wir das Glück einen Spieler, eben genannten Gondarin zu haben, der es mit grandiosem RP schafft, das alltägliche Lager-RP lebendig zu gestalten. Er kümmerte sich im Silberwald z.B. um die Versorgung, jeden Abend bereitete er gemeinsam mit anderen aus der Gilde das Abendessen zu, ging auf die Jagd, sorgte durch gemütliches Beisammensein ums Lagerfeuer mit Geschichten oder schlichtem Smalltalk für Leben und RP fernab von organisierten Einsätzen, das Wetttrinken lass ich mal vorne weg (auf soetwas sollte man sich mit einem Zwerg auch einfach nicht einlassen!).
Lager-RP besteht nicht nur aus Kampfeinsätzen, Training und all den anderen Dingen, die die Gildenführung für euch plant, es geht auch um den einfachen Alltag, um das Zusammensein, das Kennenlernen der anderen in einer Situation, die es in Morgenluft sicher nicht geben würde. Im Lager seid ihr aufeinander angewiesen und seid auch gezwungenermaßen aneinander gebunden. Natürlich kann man sich zurückziehen und alleine in einer Ecke hocken oder den unschönen Weg mit dem Portal nach Silbermond nehmen, um dann vor der Bank zu sitzen, aber das sollte nicht der Sinn und Zweck sein.
Seid anwesend, auch wenn klar ist, dass am Abend keine Ini gestürmt oder sonstwas erobert wird. Nutzt die Gelegenheit IC eure Gildenmitglieder kennen zu lernen. Durch unseren Faust-Silberwald-Plot haben sich innerhalb der Gilde IC Freundschaften gebildet, die sich nur durch Herumgehockte in Sturmwind wahrscheinlich nie oder sehr zeitverzögert entwickelt hätten.
Lasst Alltägliches in euer Spiel einfließen. Kochen, Instandhaltung der Ausrüstung, IC Erlernen eines Berufes usw. es gibt sehr viele Kleinigkeiten, die man gerade in einer solchen Situation einbringen kann.


Natürlich ist meine Sicht geprägt durch die Faust, die innerhalb der Gilde nur eine sehr überschaubare Anzahl an Magiewirkern hat und auch durch Spieler, deren Charaktere ein Magierportal maximal gefesselt und geknebelt benutzen würden, dementsprechend blende ich viele der „magierbedingten“ Möglichkeiten aus. Eine Reise wird bei uns mit Greifen/Pferden oder zu Fuß unternommen und wenn man am Zielort ist, verlässt diesen niemand mehr ohne direkte Anweisung. Es gibt keinen Spontanbesuch in Sturmwind, nur weil die Schokolade im Lager ausging. Die muss man sich dann eben anderweitig besorgen oder beim nächsten Versorgungsgütertransport bedenken. Jedoch ist die Magierprägung bei euch deshalb kein Nachteil fürs Lager-RP, man kann es genauso ausspielen und der Magier kann sich durch seine Zauber das Leben wesentlich vereinfachen, jedoch hat alles seinen Preis und man sollte sich IC die Frage stellen, ob das „Mana“ in der kalten Dusche oder in frostiger Form um die Füße des großen Schreckenslords, der einen für die nächste Nachspeise hält besser aufgehoben ist.
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