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 Der staubige Rest

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Theldias
Konzil
Konzil
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Anzahl der Beiträge : 72
Anmeldedatum : 16.01.11

BeitragThema: Der staubige Rest   Do Aug 25, 2011 9:40 am

Ein dichte Staubschicht deckte die Möblierung der glanzvollen und gar majestätischen Unterkunft ab. Die prächtigen Farben, aus Gold und edlen Violett erstickten in einem bedrückenden Grau, und die riesigen Fenster, die einen großartigen Blick auf den vollen Basar mit seinen vielen Ständen und Austellungen lieferten waren mit einer schmierigen Schicht bedeckt, als hätte schon lange keine Bedienstete diese Räumlichkeiten erblickt, und voller Schock sofort den Putzbesen geschwung. Es war wirklich schon eine recht große Zeitspanne vergangen, als das Anwesen in den oberen Türmen an der Mördergasse behaust war.
Alles war in einen Zustand reiner Harmonie. Auf dem massiven dunkelbraunen Tisch stand ein Kerzenleuchter, an dem sich schon einige Netze gesponnen haben, wie auch 2 Teller samt Besteck und fein zurechtgelegter Servietten. Selbst eine Schachtel Streichhölzer und zwei noch nicht mit dem Feuer entfachte Kerzen standen bereit. Nur dieser dreckiger Schleier aus dichten Haustaub lag wie ein Rotweinfleck auf einem teuren Kleid.

Es war elfische Architektur die die Räumlichkeit prägte, mit Sinn zur Kunst mit Farben und skandalösen Wandbemalungen. Im Baderaum war eine riesige Wanne aus puren Marmor zu sehen, so tief schwarz wie Rabenfedern, mit Hähnen aus puren Gold und einem riesigen Bild, das direkt auf die Wand gepinselt war. Ein Rot mit der Tiefe von Blut und ein Grau so leblos wie reiner Leichenstaub, kaum auszudecken, aus was die Farben gemischt wurde, die ein Szenario aus einem bekannten Theaterstück erschaffen. Der Mann und der Diener, so hieß das Stück. Ein Prinz mit goldenen Gewand und prunkvoller Krone sieht auf die niederen Völker hinab die im Feuer stehen, in geschnörkelten Schriftzug steht.
"Nur die wahre Rasse wird über die Primitiven herrschen"
Ob Gemach, Speisesaal, Flur oder die Küche alle Räumlichkeiten hatten ihre eigene Note in der Richtung der Rassenfeindlichkeit. Eine Feindlichkeit die hier, einen neuen Weg für ihre Ausstrahlung bekam. Die ganze Konstruktion und und grade die exzellente Lage sprechen für wahren Luxus, für den man sicher ein guten Profit rausschlagen kann, man müsste nur die seltsamen Gestalten in den Fluren und Kellergewölben übersehen, die mit dem Anwesen durch Gänge in Verbindung stehen. Viele Händler haben schon Ihr interesse für das Prachtstück geäußert, und haben mit gierigen Händen darauf gewartet, den Auftrag für dessen Verkauf vom Eigentümer zu bekommen, der in diesem Fall nicht weniger als Magister Theldias Fontrail war. Der Elf hat sich im Immersangwald einen Namen durch das Haus Abaeir gemacht, in der Mördergasse durch seine Experimente und im Sonnenzornturm durch seine Leistung in der Weissagung. Seltsam, das jeder den ehrenwerten Magister von einer anderen Seite sah. Ein Eisklotz, ein respektloses Wesen, ein Vorbild für Adepten, ein reizender Ehemann oder ein Elf mit Drang zum Sadismus, so viele Meinungen und Urteile über einen einzigsten Elfen.

Das einzige was alle Meinungen teilt war, das Herr Fontrail ein bestrebter Elf war, grade der Wille die Magie zu perfektionieren, hielten ihn mehrere Nächte manchmal im Sanktum.
Aber das gehört nicht hierher. Der alte dürre Hausmeister schlenderte in schwarzen Lumpengewand gehüllt und mit einer kleinen Laterne in der schwachen Hand durch die Räumlichkeit, wobei er eine sichtbare Staubspur in seinen Umhang verfang. Das kleine Licht flackerte und umspielte nur ansatzweise die Möblierung, bis er stehen blieb und er die Lampe austreckte.

Herr Theldias Fontrail wo Ihr auch seit, eure Unterkunft, sei bis zu meinem Ende behütet.
Selama ashal'anore, für die Ewigkeit.
Der letzte Lichtschein lässt ein Portrait erkennen, das voller Stolz und Anmut über einer Kommode im Schlafsaal hängt und das den Hausbesitzer erkennen lässt.

OOC: Hallo liebe Gilde und alle die dem Haus seit meiner Abwesenheit beigetreten sind. Diese kleine Geschichte, soll einen kleinen Endabschnitt von der Charaktergeschichte von Theldias beschreiben. Theldias ist spurlos vom Erdboden verschwunden, und es gibt kaum Anhaltspunkte die zeigen, wohin er diesmal gegangen ist, oder mit wem. Seine Unterkunft steht leer, sein Arbeitsplatz im Konzilgebäude ist geräumt. Jetzt kommt sicher die Frage, wieso das ganze?

Ich hatte sehr viel vor, mit dem Magisterkader zu machen, habe mir Ideen zusammengelegt und wollte als Großmagister ein Spielleiter sein. Leider lassen meine Vorstellungen von meinem Leben und das Abitur ( 6.00Uhr- 17.00uhr+Hausaufgaben) Es nicht zu das ich nicht den Rest der Zeit mit WoW verbringrn. Vielleicht wird die Zeit nochmal kommen, wo ich Rp anfange, wo Theldias wieder kommen wird. Aber das kann Wochen..Monate oder vielleicht auch ein Jahr dauern?.

In diesem Atemzug wollte ich mich von allen für das Rollenspiel bedanken, das ich zwei Jahre lang mit voller Freude gemacht habe, und hoffe auf ein baldiges Wiedersehen

LG Dennis (Theldias Fontrail)
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