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 Es ereignete sich am 21. Tag des 12. Monats, gen Mitternacht...

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Valaya
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Name: Valaya Abendsang
Titel: Weltenwanderer
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BeitragThema: Es ereignete sich am 21. Tag des 12. Monats, gen Mitternacht...   Do Dez 22, 2011 2:26 am

Im Dunkeln, nur beschienen vom sanften Feuerschein aus Türen und Fenstern des Anwesens wanderte allein, sich wieder und wieder wachsam umsehend eine Wache entlang. Einige Blicke warf der Wachposten hinaus ins Dunkel, ehe er beschloss seinen Patrouillengang in das Gebäude zurück fortzusetzen. Schritt für Schritt näherte er sich dem Anwesen und wie er so aus dem Dunkel heraus trat wurde sein Schatten immer länger.
Ein Rascheln.
Schlagartig schnellte die Wache herum, die Waffe fest in der Hand, doch das alarmierende, charakteristische Knistern Arkaner Magie kam zu spät. Das letzte das die Wache sah, bevor ihr schwarz vor Augen wurde, war eine eisige Wolke. Das letzte was sie fühlte eine stechende Kelte auf der Haut und eine drückende Atemnot. Eis umhüllte den gesamten Oberkörper des jungen Kämpfers. Er rang, versuchte um Hilfe zu rufen, doch das Eis ließ keinen Laut hindurch. Schließlich stürzte er bewusstlos zu Boden.
Aus den wabernden Resten der kaltblauen Wolke trat langsam eine vermummte Gestalt in Robe. Sie beugte sich zu der bewusstlosen Wache hinab, strich langsam über das Eis und schüttelte mit dem Kopf.
Leise knackend brach die atemraubende Hülle, zurück blieb allein die bewusstlose Wache.
Behutsam, darauf bedacht keinen Laut zu machen stieg der vermummte Robenträger über den regungslos liegenden Körper des Elfen und näherte sich dem Hintereingang des Anwesens. Um die Wand herum sah er in die Räumlichkeit hinein. Dort schlief auf dem harten Boden vor einer erloschenen Kohlepfanne, die ihr zuvor durch ihre Wärme wohl beim Einschlafen geholfen hatte, eine Elfe – Searithiel.
Eilig huschte der Maskierte durch den großen Torbogen hindurch in das Anwesen hinein. In seiner Rechten rauschte sachte ein Eiszauber, der kleine Eiskristalle, die noch bevor sie den Boden erreichten zu Wasser wurden, von seinen Fingern fallen ließ. In der Linken manifestierte sich ein schwaches weißes Licht, das es ihm trotz der Dunkelheit ermöglichen sollte in dem Raum etwas zu sehen. So schlich er langsam auf die schlafende Frau zu. Er machte keinen Laut, doch das sachte Licht, das zauberhaft aus seinen Fingern drang, genügte unerwarteter Weise, sie aus dem Schlaf zu reißen. Ihre Augenlider begannen unruhig zu zittern, bevor sie diese dazu zwang, sich zu öffnen. Ein Ausschnaufen machte schließlich deutlich, dass ihr Schlaf vorbei war.
Mit einem Satz, so flink und leise es seine Robe zuließ, sprang der Vermummte zu ihr hinüber, wobei der eisige Hauch in seiner Hand zu einem markanten Blitzen zwischen seinen Fingerspitzen wurde. Er wollte um jeden Preis verhindern, dass sie ihn sah, versuchte dabei noch, ihrem ersten müden Blick gänzlich zu entgehen, doch sie hatte seine Silhouette bereits bemerkt und das Flattern der Robe gehört. Noch ehe er sie erreicht hatte, stützte sie sich, noch immer müde, auf den Unterarmen ab und versuchte in der lichtgedämmten Umgebung etwas zu erkennen.
Nun schien er hektisch zu werden. Sofort beugte er sich zu der sich schläfrig umsehenden Elfe hinab und griff, mit dem knisternden Zauber in der Hand, nach ihr, um diese Über ihre vor Schreck geweiteten Augen zu legen. Zuckend entlud sich der Zauber. Panisch schnappte sie nach Luft, versuchte noch irgendetwas auszurichten, doch schon verdrehten sich ihre Augen nach innen, die Lider ihrer Augen fielen schwer herab und das letzte, was sie hörte, bevor sie in einen Schlaf fiel, der um einiges tiefer war, als der zuvor, war die durch das maskierende Tuch hindurch unerkennbare Stimme: „Verzeih mir, Searithiel.“
Schwer atmete der maskierte Magier aus, sah die wieder schlafend vor ihm liegende Elfe noch einen Moment an und fuhr dann sachte mit den Armen unter sie. Vorsichtig hob er sie an, um dann mit ihr durch den gleichen Torbogen, durch den er hineingekommen war zu verschwinden. Als dabei die Sandalen der Elfe, eine um die andere, von ihren Füßen rutschten und mit einem Pochen den Boden erreichten, eilte er nur umso mehr hinaus. Wenn jemand etwas gehört hatte, dann zu spät. Schon verschwand er mit ihr auf den Armen hinaus zwischen den Schatten der Bäume und der Dunkelheit der Nacht.

(OOC: Das Rollenspiel das hier entstanden ist, wurde aufgearbeitet und ausführlicher formuliert. Der Schreiber, ebenso wie der Entführer (die wohl die gleiche Person sind, jahaaa! XD) bleiben allerdings... GEHEIM!)
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Iârwaen
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BeitragThema: Re: Es ereignete sich am 21. Tag des 12. Monats, gen Mitternacht...   Do Dez 22, 2011 3:42 am

Es war entsetzlich kalt. Er wusste nicht, wie er in den eisigen Fluss mitten in Nordend gekommen war und stellte es auch nicht in Frage. Viel wichtiger war, ans Ufer zu kommen. Gerade noch in der Mitte der reissender Eismassen fand er sich einen quälenden Atemzug später genau dort und kämpfte sich mit schmerzenden Muskeln aus dem Wasser, als ihn die Wucht eines hinabströmenden Baumstamms an der Hüfte traf.
„Guten Morgen, Soldat“, sprach der Baumstamm mit der Stimme seines Offiziers. Er war schlagartig wach. Die vielfach kleinere Elfe zog ihn mühelos auf die Beine. Es dämmerte im schönen Immersang und er wünschte sich zurück in seinen Albtraum.
„Es ist nicht, wonach aussieht. Wir wurden angegriffen, M´am!“
Quälend langsam nahm die Elfe den Blick von ihm und musterte das unversehrte, ja, unangetastete Anwesen, friedlich schlummernd unter morgendlichen Tau, bedächtig. „Natürlich wurden wir das.“
„Nein, nein, M´am, es ist mein Ernst!“
„Gewiss. Berichtet.“
Er sammelte sich. Was war geschehen? Es war kurz, nachdem er seine Schicht begonnen hatte. Er konnte Nachtschichten noch nie ausstehen. Zu viel schien in den allzu friedlichen Wäldern zu lauern. Was zum Henker war es vergangene Nacht?
„Es war kurz nach Mitternacht, hier, bei den Büschen. Der Angreifer wirkte Magie und schaltete mich aus, bevor ich etwas unternehmen konnte. M´am.“
„Und wer war dieser Angreifer?“
„Ähm.“
„Ich verstehe“.
Als sich die Ritterin endlich von ihm abwandte spürte er noch das nachklingende Frösteln seiner Glieder. Eiszauber... Sein Offizier marschierte bereits ins Anwesen und er spurtete ihr hinterher.
„Der Angreifer kam aus dem Nichts! Er hat quasi mit Eis um sich geschossen, alles gefrieren lassen!“
Sie ignorierte ihn. Der erste Diener war schon wach und schürte Feuer. Die Elfe fragte ihn, ob etwas vorgefallen sei, ob Dinge fehlten, und bei jeder Verneinung wurde ihm unwohler. Er hatte diesen eisigen Nebel nicht geträumt...Das Knistern, es war echt, die Kälte war echt. Was lag da am Boden?
„M´am!“
Sie folgte dem Deuten seines Fingers mit dem Blick.
„Es sind Schuhe, Soldat. Sie tuen Euch nichts.“
Ihm fiel wieder ein, warum jeder dieser Elfe den unmittelbaren und schmerzhaften Tod wünschte, tat jedoch, was von ihm erwartet wurde: sich beherrschen.
„Sie wurden dort nicht einfach abgestellt, Ma´m. Jemand hat sie verloren. Man verliert seine Schuhe nicht, wenn man auf ihnen steht.“
Diese stichfeste Argumentation könnte ihm den Hals retten... Und die Elfe ging an ihm vorbei und sah auf die Sandalen hinab, als wären sie ein besonders seltene Pilzgattung. Sie nickte.
„Wir überprüfen das. Wegtreten.“
Er sah noch, wie der Diener die Sandalen mit einem Tuch aufhob und verwahrte. Sein Offizier macht sich derweil Notizen. Er selbst wollte nur noch in sein Quartier.
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