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 [Guide] Blutelfen - Sin'dorei

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Shyntlara
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BeitragThema: [Guide] Blutelfen - Sin'dorei   Mi Jan 19, 2011 6:26 am

[ooc]Dieser Blutelfenguide stammt nicht von mir, sondern von der Spielerin Ceviel von der Aldor. Da ich ihn jedoch für sehr hilfreich und lorekonform erachte, stelle ich ihn hier rein.[/ooc]

Vorwort

Im Zuge der "Völker-Klassen-Rassen-Guides" hab ich mir mal unsere lieben grünäugigen Spitzohren zur Brust genommen. Die Hochelfische Vergangenheit ist bewusst kurz gehalten, da es in diesem Guide primär um die Blutelfen selbst geht. Die Hochelfen würde ich ansonsten nämlich auch gerne separat behandeln, da es dort auch wieder ausufern könnte. Also verzeihe man mir, wie knapp die Vorgeschichte Kaldorei-Hochelfen-Blutelfen ist.

Einleitung

Die Blutelfen oder Sin'dorei sind ein Volk von Hochelfen, das sich in Gedenken an ihre während der Belagerung von Quel'Thalas getöteten Verwandten umbenannt hat. Die in Azeroth verbliebenen Blutelfen forderten ihre Hauptstadt Silbermond im Immersangwald von der Geißel zurück und warteten darauf, sich in der Scherbenwelt mit den Blutelfen ihres Prinzen Kael'thas Sonnenwanderer zu vereinen. Nach Kael'thas' Verrat blickten die Blutelfen in eine unsichere Zukunft, hinsichtlich ihrer Magiesucht. Durch eine Säuberung des Sonnenbrunnens scheint jene bislang allerdings wieder gesättigt, einhandgehend mit einem Wandel im Orden der Blutritter, welcher sich unter Liadrin zunehmend dem Licht zuwendet.

Gliederung

I. Geschichtlicher Hintergrund

I. 1. Hochelfische Vorgeschichte im Schnelldurchlauf
I. 2. Sonnenbrunnen - Der Fall von Quel'Thalas
I. 3. Der Aufstand der Blutelfen
I. 4. Die Reise in die Scherbenwelt
I. 5. Wiederaufbau
I. 6. Gestohlenes Licht
I. 7. Die Blutelfen und die Horde
I. 8. Die Seher und A'dal
I. 9. Die Reinigung des Sonnenbrunnens

II. Charakteristiken

II. 1. Äusserlichkeiten
II. 2. Besondere rassenbedingte Fertigkeiten
II. 3. Glaube
II. 4. Sprachen
II. 5. Alter

III. Fraktionen, Organisationen, Persönlichkeiten

III. 1. Magister
III. 2. Waldläuferkorps
III. 3. Blutritterorden
III. 4. Persönlichkeiten

IV. Verhältnis zu anderen Völkern u. Rassen
IV. 1. Allianz
IV. 2. Horde
IV. 3. Hochelfen

V. Mögliche Entwicklungen

VI. Max Musterelf

Quellen:
- Blizzard Enzyklopädie
- Dark Factions
- Warcraft RPG A&H Compendium
- World of Warcraft - The Burning Crusade
- Interview mit Metzen: http://www.blizzplanet.com/blog/comments/chris_metzen_micky_neilson_pocket_star_books_lore_qa_video_interview/
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Shyntlara
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BeitragThema: Re: [Guide] Blutelfen - Sin'dorei   Mi Jan 19, 2011 6:27 am

I. Geschichtlicher Hintergrund

I. 1. Hochelfische Vorgeschichte im Schnelldurchlauf

Vor 10.000 Jahren gab es ein Volk, die Kaldorei - heute bekannt als Nachtelfen. Unter jenen Kaldorei gab es zu damaliger Zeit eine Adelskaste, welche sich Quel'dorei nannten, die Hochgeborenen, und massgeblich die Magien des Brunnens der Ewigkeit nutzten. Teils korrumpiert durch jene Energien, halfen viele Hochgeborenen der Königin Azshara bei der Erschaffung eines Portals, um Sargeras zu beschwören. Es kam zum Krieg der Ahnen sowie zu einer Resistenz gegenüber jenen Versuchen und der 1. Invasion der Brennenden Legion.
Nach der Teilung Kalimdors, welche auch Hochgeborene überlebten, die mit Azsharas Plänen ebensowenig einverstanden waren, weigerten sich jene, allen Missgeschicken zum Trotz, von der arkanen Magie abzulassen. Schliesslich kam es wie es kommen musste, die "neuen" Nachtelfen und ihre Adelskaste kamen nicht mehr miteinander aus, und die Hochgeborenen segelten auf Schiffen ins Unbekannte. Nach einem Umweg über Tirisfal kamen sie schliesslich im Norden des heutigen Lordaeron an, und gründeten ihr magisches Reich, Quel'Thalas. Abgeschnitten von Nordrassil, dem Weltenbaum, verloren sie ihre Unsterblichkeit und durch eine Abwendung vom nachtelfischen Leben wandten sie sich der Sonne zu, lebten am Tag, wurden kleiner und die Haut heller.
Als magische Quelle erschufen sie den Sonnenbrunnen, jedoch stets darauf bedacht die Fehler der Vergangenheit nicht zu wiederholen. Runensteine sollten das magische Reich abschirmen und so eine Rückkehr der Legion verhindern, auch den Menschen wurden jene Ratschläge mitgegeben, als die Hochelfen sie die Magie lehrten.

I. 2. Sonnenbrunnen - Der Fall von Quel'Thalas

Obwohl Arthas nunmehr alle Menschen getötet hatte, die er jetzt als seine Feinde betrachtete, quälte ihn immer noch der Geist von Kel'Thuzad. Der Geist flüsterte Arthas ein, dass er für die nächste Phase der Pläne des Lichkönigs wiederbelebt werden müsse. Zu diesem Zweck müsse Arthas Kel'Thuzads Überreste zum mystischen Sonnenbrunnen bringen, der im ewigen Königreich der Hochelfen Quel'Thalas verborgen lag.
Arthas und seine Geißel erstürmten Quel’Thalas und belagerten die Elfen, deren Verteidigung immer schwächer wurde. Sylvanas Windläufer, Waldläufer-General von Silbermond, kämpfte tapfer, aber Arthas löschte die Armee der Hochelfen letztlich dennoch aus und kämpfte sich bis zum Sonnenbrunnen durch. Als grausame Geste seiner Überlegenheit erweckte er sogar Sylvanas’ besiegten Leichnam wieder als Banshee, verflucht, im endlosen Untod in den Diensten der Eroberer von Quel’Thalas zu stehen.
Zuletzt tauchte Arthas Kel’Thuzads Überreste in die magischen Wasser des Sonnenbrunnens. Die starken Wasser der Ewigkeit wurden zwar durch diese Tat verunreinigt, Kel’Thuzad jedoch als zauberkundiger Lich wiedergeboren. Nachdem er als Wesen mit jetzt weitaus größerer Macht wiederauferstanden war, erläuterte Kel’Thuzad die nächste Phase der Pläne des Lichkönigs. Als Arthas und seine Armee der Toten endlich südwärts zogen, war kein einziger Elf in Quel’Thalas mehr am Leben. Das ruhmreiche Heimatland der Hochelfen, das mehr als neuntausend Jahre überdauert hatte, existierte nicht mehr.

I. 3. Der Aufstand der Blutelfen

Zu diesem Zeitpunkt hatte die Geißel der Untoten Lordaeron und Quel'Thalas schon weitgehend in die toxischen Pestländer verwandelt. Nur noch wenige Enklaven existierten, in denen die Allianz Widerstand leistete. Eine der Gruppen, die fast ausnahmslos aus Hochelfen bestand, wurde vom letzten Spross der Sonnenwanderer-Dynastie angeführt: Prinz Kael'thas. Kael, selbst ein fähiger Hexer, wurde der schwindenden Allianz überdrüssig. Die Hochelfen trauerten ob des Verlustes ihrer Heimat und beschlossen, sich ihrem gefallenen Volk zu Ehren Blutelfen zu nennen. Doch während sie sich daran versuchten, die Geißel in Schach zu halten, litten sie schwer darunter, vom Sonnenbrunnen, der Quelle ihrer Macht, abgeschnitten zu sein. Im verzweifelten Bemühen, ein Heilmittel gegen die vererbte Magiesucht seines Volkes zu finden, wagte Kael das Undenkbare: Er bekannte sich zum hochgeborenen Erbe seiner Vorfahren und tat sich mit Illidan und dessen Naga zusammen, um eine neue Kraftquelle der Magie aufzutun. Die restlichen Befehlshaber der Allianz bezeichneten die Blutelfen als Verräter und schlossen sie auf ewig aus ihren Reihen aus.
Kael und seine Blutelfen sahen keinen anderen Ausweg mehr, als Lady Vashj zur Scherbenwelt zu folgen und dort gegen die Aufseherin Maiev zu kämpfen, die Illidan wieder eingefangen hatte. Den vereinigten Naga- und Blutelfenheeren gelang es, Maiev zu besiegen und Illidan aus ihrem Griff zu befreien. Im Fremdland scharte Illidan daraufhin seine Streitkräfte für einen zweiten Schlag gegen den Lichkönig und dessen Festung Eiskrone um sich.

I. 4. Die Reise in die Scherbenwelt

Die Blutelfen, die nicht so stark von der Krankheit getroffen waren, einschließlich Kael'thas, trachteten nach Rache und brachen aus ihrem verwüsteten Land auf, sich dem Feldzug gegen die Geißel in Lordaeron anzuschließen. In Abwesenheit des Prinzen wurde Lor'themar zum Herrscher von Quel'Thalas ernannt und Halduron Wolkenglanz wurde Waldläufergeneral von Silbermond. Bis heute ist Lor'themar der Anführer der Blutelfen Azeroths. Er und Halduron sichern das Land, während sie nach einem Heilmittel für den scheinbar unstillbaren Hunger ihres Volkes suchten.

Kael'thas und sein angeschlagenes Volk boten den Widerstandstruppen der Allianz an, mit ihnen gemeinsam gegen die Geißel zu kämpfen. Sie wurden jedoch nur mit Argwohn und offener Feindseligkeit begrüßt, vor allem von einem voreingenommenen Menschen, dem Großmarschall Garithos. Garithos beauftragte die Blutelfen mit immer härteren Missionen, bis Kael'thas gezwungen war, die Hilfe von Lady Vashj und ihrer Naga anzunehmen. Als Garithos erkannte, dass die Blutelfen mit den Naga zusammen arbeiteten, fühlte er sich in seinem Misstrauen bestätigt. Er nam die unglücklichen Soldaten der Blutelfen im Verlies von Dalaran gefangen und verurteilte sie zum Tode.

Glücklicherweise könnte Vashj die Blutelfen, die mittlerweise furchtbar unter ihrem Hunger nach Magie litten, rechtzeitig befreien. Vashj erklärte, dass auch die Naga abhängig von der Magie sind und dass Illidan den Blutelfen helfen könnte. Sie führte sie zum Portal, welches Kel'Thuzad im Dritten Krieg geöffnet hatte, um Archimonde den Weg nach Azeroth zu ermöglichen. Ohne bessere Optionen zur Wahl, folgten Kael'thas und seine Kämpfer den Naga durch das Portal in die verwüsteten Länder der Scherbenwelt. Dort angekommen befreiten die Elfen den abtrünnigen Dämon Illidan Sturmgrimm, der Gefangener von Aufseherin Maiev Schattensang war.
Nach der Rettung flehte Kael'thas Illidan an, ihm ein Heilmittel für die Magiesucht der Blutelfen zu beschaffen. Illidan hatte allerdings einen anderen Vorschlag: Im Austausch für die Treue der Blutelfen würde er ihnen beibringen, die Magie von anderen mächtigen Quellen zu ziehen, unter anderem von den Dämonen. Dies war ein Angebot, bei dem Kael'thas fühlte, dass er es annehmen sollte. Er war sich sicher, dass sein Volk sterben würde, wenn er kein Heilmittel oder eine neue Quelle der Magie finden würde. Kael'thas schwor Illidan seine Treue und dieser brachte darauf mehreren Blutelfen die versprochenen Verfahren bei. Diese Lehren verbreiteten sich auch bei den anderen Blutelfen der Scherbenwelt, die ihren schmerzhaften Hunger nach arkaner Magie stillen konnten.

I. 5. Wiederaufbau

Von ihrer schnellen Genesung angespornt, entschlossen sich die meisten von Kael'thas Gruppe in der Scherbenwelt zu bleiben und ihre Studien dort fortzusetzen. Der Großmeister Rommath wurde mit der Nachricht der Hoffnung zurück nach Azeroth zu den Blutelfen in Quel'Thalas geschickt. Er erzählte von dem glorreichen versprochenen Land und gab die Lehren Illidans weiter. Lehren, die Rommoth Prinz Kael'thas zuschrieb und somit die Auffassung begann, Kael'thas würde eines Tages zurückkehren und sein Volk ins Paradies führen.

Rommath blieb in Quel'Thalas und half, es wieder aufzubauen und auf die Rückkehr des Prinzen vorzubereiten. Dank Rommath lernten die Blutelfen Azeroths, wie die arkane Magie gewonnen werden konnte, um ihre Sucht zu nähren. Ihre Gesundheit kehrte zurück und sie lobpriesen den Prinzen in seiner Abwesenheit und widmeten sich ganz dem Studium. Rommath und der neue Orden elfischer Magier machten große Fortschritte, ihren Brüdern die Manipulation der arkanen Energien zu lehren. Schon sehr bald ragten die Türme Silbermonds in den Himmel, angetrieben von flüchtiger Magie. Die Blutelfen haben sogar einige Gebiete der Immersangwälder wieder zurückgeholt. Von dem Versprechen auf die Rückkehr Kael'thas angespornt, konzentrierte sich das müde Volk darauf seine Stärke zurück zu gewinnen und einen neuen Weg in eine ungewisse Zukunft zu finden.

I. 6. Gestohlenes Licht

In der Scherbenwelt hatte Kael'thas unterdessen ein Auge auf die Festung der Stürme geworfen. Auf sein Kommando stürmten die Elfen die Festung ohne grössere Hindernisse und trafen auf einen einzelnen Naaru. Nach einigen Schwierigkeiten gelang es Kael'thas schliesslich doch, das magische Wesen zu unterjochen und er entsandte es nach Quel'Thalas, so dass die Elfen ihren Durst stillen sollten. Zurück in Silbermond war Magister Astalor Blutschwur nicht begeistert von dieser Idee. Nach mehreren Monaten und zahlreichen Studien war es ihm und seinen Zaubererkollegen gelungen, die Energien des Naaru zu manipulieren. Es gelang den Magistern schliesslich, die Lichtkräfte von dem Naaru auf einen beliebigen Elfen zu projezieren, welcher diese Kräfte nicht selbst verdient hatte. Die Blutelfen beschlossen also, anstatt den Naaru als "Futterquelle" zu nutzen, sich seine Energien auf kämpferische Weise zu Nutze zu machen.
Lady Liadrin, eine ehemalige Priesterin, hatte vor Kurzem ihr Gelübde abgelegt da sie der Auffassung war, das Licht hätte sie und ihr Volk verlassen. Sie hörte von den Errungenschaften der Magister und bot an, als eine der ersten die gestohlene Macht ihrem Willen zu unterwerfen. Durch ihren Entschluss kam es zur Gründung eines neuen Ordens: die Blutritter. Die meisten Mitglieder des Ordens sind ehemalige Königswachen - stolze Verteidiger der hochelfischen Gesellschaft welche der Ansicht waren, das Licht habe sie in ihrer dunkelsten Stunde im Stich gelassen. Sie sahen im Naaru und der darausfolgenden gestohlenen Macht Gerechtigkeit.

I. 7. Die Blutelfen und die Horde

Nach Verkündungen über "das gelobte Land", in welches der Prinz sein Volk führen würde, suchten die Blutelfen nach einem Weg, eben jenes zu erreichen, während Silbermond wieder aufgebaut wurde. Da von der Allianz keine Hilfe mehr zu erwarten war, sah man sich nach anderen Möglichkeiten um. Eine Lösung schien sich in Gestalt von Sylvanas anzubieten, welche sich dazu beflissen fühlte, Thrall von "ihrem Volk" zu erzählen und zu bitten, jenes in die Horde aufzunehmen. Angesichts ihrer präkären Lage zu jenem Zeitpunkt gingen die Blutelfen ein Zweckbündnis mit der Horde ein.
Die Begeisterung über jenes Bündnis hält sich freilich in Grenzen, vornehmlich die Weltenwanderer sprachen sich entschieden dagegen aus, Seite an Seite mit Orcs und Trollen zu kämpfen. Zu den Verlassenen bestand anfangs ein stärkeres Bündnis als zu den andern Mitgliedern der Horde, was wohl Sylvanas zu verdanken ist, immerhin ist sie ehemaliger Waldläufergeneral von Silbermond.

I. 8. Die Seher und A'dal

In der Scherbenwelt kam es unterdessen zu einem Anschlag auf Shattrath durch Illidan. Jedoch lief jener Anschlag nicht wie geplant, ein grosses Truppenregiment unter Kael'thas sagte sich von eben jenem los, und griff nicht an. Als das Truppenregiment über die Brücke schritt, legten sie ihre Waffen nieder und Voren'thal stürmte in den Tempel und verlangte mit A'dal zu sprechen. Als der Naaru sich seiner annahm, fiel Voren'thal auf die Knie und flüsterte, er habe den Naaru in einer Vision gesehen und er sei die einzige Hoffnung für sein Volk. Die Blutelfen wurden von A'dal aufgenommen und fortan als Seher bekannt.

Zu diesem Zeitpunkt galten jene Seher in Silbermond freilich als Verräter, die Stadt stand immer noch treu hinter ihrem Prinzen welcher sie in eine glorreiche Zukunft führen sollte. Dies änderte sich drastisch als Kael'thas beschloss, nach Quel'Thalas zurückzukehren. In einem Anschlag auf Silbermond stahl er den dort gefangenen Naaru M'uru und verschanzte sich mit seinen Truppen auf Quel'Danas, bereit das zu tun, was die elfische Zivilisation vor 10.000 Jahren bereits an den Rand der Zerstörung gebracht hätte: der Sonnenbrunnen sollte genutzt werden, um Kil'jaeden zu beschwören.

I. 9. Die Reinigung des Sonnenbrunnens

In einem Zusammenschluss aus Sehern und Aldor kam es zur Gründung der Offensive der Zerschmetterten Sonne, welche auf der Insel von Quel'Danas versuchte, Kael'thas' Pläne zu durchkreuzen, was ihnen in einem letzten Aufbäumen mit Hilfe von Allianz und Horde auch gelang. Nach dem Krieg reinigte der Draeneiprophet Velen den legendären Sonnenbrunnen, indem er sich der Kraft des heiligen Lichts bediente.

Mit der Wiedergeburt des Sonnenbrunnens haben sich die Blutritter die das Licht einst unter Anwendung von Gewalt nutzten entschlossen, sich ihm nunmehr zu ergeben und sich selbst eine neue Identität zu geben, während sie ihr Volk in eine verheissungsvolle Zukunft führen.

Der Sonnenbrunnen wurde zu einer Quelle heiliger wie auch arkaner Magie nach der Reinigung durch "das reine Licht", was zweifelsohne einen Umschwung in der Gesellschaft mit sich bringen wird, welcher freilich langsam von statten gehen wird.
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BeitragThema: Re: [Guide] Blutelfen - Sin'dorei   Mi Jan 19, 2011 6:27 am

II. Charakteristiken

II. 1. Äusserlichkeiten

Blutelfen kleiden sich für gewöhnlich in rote und/oder schwarze Kleidung um die Beziehung zum Namen ihres Volkes und dem Blut der Gefallenen zu verdeutlichen, und unterscheiden sich physiologisch kaum von Hochelfen. Im Spiel sind beide Rassen zwar meist durch blaue (Hochelfen) bzw. grüne Augenfarbe gekennzeichnet, allerdings ist das grün der Blutelfen ein "anderes" grün. Bei den Hochelfen gab es die verschiedensten Augenfarben, auch grün, wie beispielsweise der Sohn von Alleria und Turalyon. Das Grün der Blutelfen allerdings leuchtet felverseucht.

Zitat :
« The blood elves are a manic race, utterly focused on arcane power. They exist only to garner arcane energy and crush all who stand in their way. [...] Blood elves are physically identical to high elves, save that they dress primarily in blacks and reds to remind themselves of the terrible losses. Many paint runes or mysterious tattoos on their faces, arms [...] something high elves would never do. »

Ebenso scheinen sie Vorlieben für seltsame Runen oder Tattoos entwickelt zu haben. Auch ihre Frisuren neigen zum Teil zu sehr unhochelfischen Variationen.

II. 2. Besondere rassenbedingte Fertigkeiten

Nebst erhöhter Sicht unter schlechteren Bedingungen wie Abendlicht, Mondlicht usw. im Gegensatz zu Menschen beherrschen alle Blutelfen, unabhängig ihrer Klasse, geringe Arkane Magie, "Arcane Ability" genannt. Das heisst, jeder Blutelf kann zaubern.

Zitat :
« Blood elves can see twice as far as humans in starlight, moonlight, torchlight and similar conditions of poor illumination. They retain the ability to distinguish color and detail under these conditions. [...] Arcane Ability: [...] racial ability to cast four level-0 spells each day [...] they need not prepare these spells [...] This racial ability is handled seperately from any spellcasting the blood elf performs as part of any class ability. »

Auf der andern Seite haben sie ebenfalls gelernt, sich arkane Energien zu Nutze zu machen. Nun gibt es den Spruch "Mana Tap" zwar nicht mehr im Spiel, schlicht weil er nach der Reinigung des Sonnenbrunnens nicht mehr von Nöten ist, allerdings wäre es wohl sehr gewagt dadurch davon auszugehen, dass die Blutelfen von einem Tag auf den andern verlernt haben wie das geht. Dementsprechend müssen sie es nicht mehr einsetzen, könnten es aber durchaus (für einen kleinen "Snack" zwischendurch *g*)

II. 3. Glaube

Prinzipiell sind Blutelfen vor allem ein Arkanistenvolk, die ewige Sonne leitet sie und von Elune haben sie sich schon vor langer Zeit abgewandt. Durch die jahrelangen Beziehungen zu den Menschen fand der Lichtglaube bedingten Einzug in die Kultur der damaligen Hochelfen, ist aber nach wie vor als Randerscheinung anzusehen.
Im Zuge der Reinigung des Sonnenbrunnens, dem Kontakt der Seher zu A'dal sowie Liadrins Umschwung im Orden könnte jener Lichtglaube, welchen sie glaubten verloren zu haben ("Das Licht hat uns verlassen.") allerdings wieder Einzug in die Gesellschaft finden. Wie weit sich das auswirken wird, kann nur die Zeit zeigen, Fakt ist allerdings, dass der neue Sonnenbrunnen die Blutelfen ebenso mit Licht "füttert", was also reinigend wirken dürfte. Einige Blutritter oder auch Priester können also ohne Weiteres zum Licht zurückfinden aufgrund dieser Ereignisse, ob der Glaube allerdings die ganze Gesellschaft umfassen wird, ist nicht absehbar.
Zudem ist den Blutelfen das Licht vor allem in der "menschlichen Variante" bekannt, sprich die drei Tugenden. Die "Naaru-Variante" ist dementsprechend eher neu, möglicherweise entsteht auch eine dritte Tendenz dadurch welche Tugenden & Naaru verbindet, man weiss es schlicht nicht.

II. 4. Sprachen

Blutelfen sprechen thalassisch, wie die Hochelfen, sowie Gemeinsprache (Enginebedingt nicht möglich). Hier wiederum, sie waren Hochelfen, sie haben binnen 7 Jahren nicht verlernt wie man mit den Menschen bzw. der Allianz sprechen kann, das wäre grober Schwachfug. Zudem lernten sie anschliessend orcisch zur Kommunikation mit der Horde, versteht sich.

Zitat :
« [...] Automatic Languages: Common and Thalassian. »

II. 5. Alter

Als erwachsen gilt man bei den Blutelfen, wie bei den Hochelfen (7 Jahre ändern da wenig) mit 60, in mittlerem Alter befindet man sich mit 175 und als alt angesehen wird man ab 263. Mit 350 hat man schon ein erwürdiges Alter erreicht und das Maximalalter beträgt +4W10 Jahre. Nun gibt es freilich einige ältere Exemplare, allerdings sollten jene als Ausnahmen gesehen werden. Magie kann ein Leben unglaublich verlängern, gilt aber nicht als die Regel.
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BeitragThema: Re: [Guide] Blutelfen - Sin'dorei   Mi Jan 19, 2011 6:27 am

III. Fraktionen, Organisationen, Persönlichkeiten

III. 1. Magister

Die Blutelfen sind von Natur aus ein magisches Volk, dementsprechend bilden die Magister die höchste gesellschaftliche Stufe und besitzen nebenher Bibliotheken im Sonnenzornturm, waren führend in Dalaran und bildeten die Menschen anno dazumal in der Magie aus.
Immerhin sind die Hochelfen auch damals weggezogen ins Exil, weil sie Magie wirken wollten. Es wäre also sehr seltsam, wenn nun die Magister nur einen geringen Stellenwert in einer Bevölkerung ausmachen, die selbst Besen arkan durch die Städte fegen lässt.
Magister geniessen demzufolge ein hohes Ansehen in der blutelfischen Gesellschaft, wenngleich Nethermanten und Blutmagier es mit der Zeit schwieriger haben dürften, nach den Ausschreitungen und Folgen auf Quel'Danas. Teufelsblutelfen sind dann doch kaum das erstrebenswerte nächste "Ich".

III. 2. Waldläuferkorps

Das Waldläuferkorps unter Halduron Wolkenglanz, samt der Elite-Einheit der Weltenwanderer, bildet eine militärische Verteidigungseinheit, wenngleich jene abseits des regulären Heeres stehen. Die Weltenwanderer genossen schon lange Zeit den Ruf, ehrbare und aufopferungsvolle Elfen zu sein, und so ganz in die "Burning-Crusade-Blutelfengesellschaft" haben sie nie gepasst. Zusätzlich haben sie sich gegen die Horde ausgesprochen - wurden allerdings nicht gehört - und sind nah und fern "Beschützer von Quel'Thalas" und verteidigen die Interessen Silbermonds. Dumm kommen tut einem Waldläufer eigentlich nur ein Blutritter, womit wir bei ihrem liebsten Feind nebst Trollen und Untoten wären. Die Waldläufer hielten wenig von der M'uru-Aussaug-Methode, was zu einem innerpolitischen Zwist zwischen beiden Organisationen geführt hat.

III. 3. Blutritterorden

Von Königswachen zu Blutrittern zu "Halbwegs-Paladinen", der Orden hat eine recht amüsante Geschichte. Die Blutritter sind eine Elite-Einheit im Nahkampf der silbermondschen Militärkräfte. Sie werden, ebenso wie die beiden vorhergegangen Organisationen vom gemeinen Volk geschätzt und respektiert, der einzige der einem Blutritter "dumm kommt" ist ein Waldläufer wiederum.
Inwiefern sich nun der einzelne Blutritter Liadrins Wandlung sofort anschliesst kann man natürlich nicht sagen. Die Linie des Ordens ist klar, nur ist es freilich etwas viel verlangt so mit einem Fingerschnipsen "Hier du, glaub bitte wieder ans Licht". Da der Sonnenbrunnen allerdings eben so Licht "füttert", ist es eventuell denkbar, dass dies zur Überbrückung helfen könnte, andernfalls bleibt Lichtgläubige aussaugen (und der Kreuzzug in der "Nähe" bietet sich nicht mehr sonderlich an) oder zu einem reinen Schwertkämpfer ohne Licht werden.

III. 4. Persönlichkeiten

Kael'thas Sonnenwanderer
Prinz von Quel'Thalas, der schwor, Heilung für sein Volk zu finden, letzter Spross der Sonnenwanderer-Dynastie, ja, Kael'thas hatte Potential. Allerdings kam alles anders. Nach einem Bündnis mit Illidan und Vashj "für Quel'Thalas" geriet er immer tiefer in die Abgründe der Korruption und schloss schliesslich ein Bündnis mit der Brennenden Legion, so Illidan hintergehend. Nachdem er M'uru aus Silbermond stahl (Patch 2.4) machte er sich auf Quel'Danas am Sonnenbrunnen zu schaffen, um das zu tun, was die Hochgeborenen beinahe vor 10.000 Jahren schon getan hätten: das Oberhaupt der Brennenden Legion beschwören - in diesem Fall Kil'jaeden.

Lor'themar Theron
Lor'themar wurde zum Lordregenten von Quel'thalas ernannt, welcher das Land beschützen und eine Erlösung für das Volk finden sollte, während Kael'thas und einige Truppen die Allianz in Lordaeron gegen die Geissel unterstützten. Um ihm bei dieser Aufgabe behilflich zu sein, ernannte Lor'themar seinen alten Freund Halduron Wolkenglanz zum Waldläufergeneral.
Nach Kael'thas' Verrat blieb er in seiner Position, Gerüchte ob er zum König gekrönt werden sollte, da die Hochelfen immer eine Dynastie an der Spitze hatten, sind derweil reine Spekulation.

Halduron Wolkenglanz
Als fähiger Waldläufer unter Sylvanas Windrunner übernahm Halduron das Korps nach ihrem Ableben. Je nach Quelle hatte es sein guter Freund Lor'themar zuvor als General übernommen bevor er zum Lordregenten ernannt wurde. Ob nun mit Zwischenstation oder ohne, Halduron leitet de facto die Waldläufer Silbermonds und befindet sich derzeit im Sonnenzornturm an Lor'themars Seite.

Lady Liadrin
Als ehemalige Priestern welche sich vom Licht verlassen fühlte, führt Liadrin den Orden der Blutritter an, an der Gründung desselbigen hatte sie einen entscheidenden Einfluss. Während den Kämpfen um den Sonnenbrunnen nach Kael'thas' Verrat schloss sie sich samt Orden A'dal an und entsagte dem Haus Sonnenwanderer, um gegen die Teufelsblutelfen und den Verräterprinz vorzugehen. Anschliessend war sie mit Velen bei der Säuberung des Brunnens anwesend. Ihr derzeitiger Aufenthalt im Spiel ist unbekannt, sie läuft nach wie vor in einer 2.4.-Endlosschleife zu A'dal, wahrscheinlicher ist wohl dass sie nach den Ereignissen um den Brunnen auf Quel'Danas bzw. in Silbermond geblieben ist.

Zitat :
Blessed ancestors! I feel it... so much love... so much grace... there are... no words... impossible to describe...
- Sunwell Epilog

Grossmagister Rommath
Ehemals Kael'thas loyal ergeben wurde Rommath, welcher ursprünglich in die Scherbenwelt mitgezogen war, zurück nach Quel'Thalas geschickt, um von dem glorreichen gelobten Land zu berichten. Die Mittel die Sucht zu bekämpfen, welche von Illidan kamen, schrieb er Kael'thas zu. Warum er eigentlich jetzt immer noch im Sonnenzornturm steht, ist fraglich. Einerseits war entweder seine Loyalität zu Quel'Thalas grösser als die zu Kael'thas, oder Blizzard hat den guten Herrn vergessen.
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BeitragThema: Re: [Guide] Blutelfen - Sin'dorei   Mi Jan 19, 2011 6:27 am

IV. Verhältnis zu anderen Völkern u. Rassen

Überspitzt gesagt, sind die Blutelfen wohl nicht die umgänglichsten Weggefährten, da sie vor allem eines mögen: sich selbst.

IV. 1. Allianz

Das Verhältnis zur Allianz ist gelinde gesagt angespannt, da die Blutelfen einen Hang haben, sehr nachtragend zu sein. Inwiefern sich dies ändert aufgrund des Sonnenbrunnens und einer Mässigung des Volkes, wird die Zeit zeigen müssen. Sie fühlen sich verraten, im Stich gelassen.

Zitat :
"Blood elves feel betrayed by the Alliance and are enemies of both humanity and the night elves. [...] They hate the Alliance for deserting them. [...] Blood elves have difficulty masking their hatred for Alliance members. [...] The Alliance represents all that the blood elves hate in the world. The humans led the exodus from Lordaeron, abandoning the blood elves to the Scourge, taking many high elves with them. [...] The night elves are remembered as the elves who banished them from their homes so very long ago, and those grudges still run deep. The other races are disliked merely for their representation in the Alliance - the friend of my enemy is my enemy."
- Warcraft RPG Alliance & Horde Compendium : Elf, Blood

IV. 2. Horde

Das Verhältnis zur Horde ist ein besseres Zweckbündnis. Die Horde ist ein Haufen Barbaren, zum Teil ehemalige Feinde, und taugt als Kanonenfutter wunderbar.

Zitat :
"The blood elves disdain the Horde as barbarians who refuse to grasp the power in front of them. They especially dislike the orcs, who should have been strong enough to control the power the demons gave them instead of falling under their control."
- Warcraft RPG Alliance & Horde Compendium : Choosing Sides, Blood Elves

Besonders extrem sind in der Hinsicht die Waldläufer u. Weltenwanderer, welche als Verteidiger von Quel'Thalas seit 9000 Jahren gegen die Trolle kämpfen, sowie im 2. Krieg viele Elfen an die Orcs verloren haben. Besonders der Trollhass ist in der elfischen Kultur stark verwurzelt, aufgrund der ewigen Kriege. Und natürlich sind die Darkspear keine Amani, und die Elfen wissen das. Sie machen lediglich keinen Unterschied: ein toter Troll, ist ein guter Troll. Besser weg kommen die Tauren, jene sind halt primitiv aber man hatte zumindest nie Krieg oder Streit mit ihnen.
Was die Verlassenen angeht, müsste dies in Pre- und Post-Wrathgate unterteilt werden. Die Waldläufer können die Untoten ohnehin nicht ab, zum Rest der Bevölkerung kann man aber sagen, das Bündnis zu den Verlassenen war wohl das beste innerhalb der Horde, was die Blutelfen angeht. Nun Post-Wrathgate und vor allem auch nach einem lichtigen Sonnenbrunnen ist es fraglich, inwiefern das anhalten wird. Lightslayer gegen "Fast-Paladine" ?

IV. 3. Hochelfen

Zitat :
"One of their main goals is to get more high elves to join their cause. This quest has brought many blood elves to Kalimdor to search for high elves ready to cast aside their fealty to the Alliance and become blood elves. This is unlikely, as the high elves are horrified at what has happened to their former allies. However, the blood elves do not lose hope, and continue with their missions."
- Warcraft RPG Alliance & Horde Compendium : Choosing Sides, Blood Elves

Die Blutelfen versuchten, zumindest zu Beginn, die Hochelfen für ihre Sache zu überzeugen. Derweil denken die Blutelfen auch an eine Wiederaufnahme in die Kirin Tor, wogegen sich allerdings Vereesa stellt. Auf der andern Seite muss man aber sagen, sie ist Waldläuferin, kein Magus, und dafür dass sie mit Rhonin bös gesagt in die Kiste springt, Befehlsgewalt über Kirin Tor zu erhalten halte ich persönlich für sehr fragwürdig. Fakt ist, die Hochelfen sind wenig begeistert von der Entwicklung der Blutelfen, allerdings weiss man hier wiederum nicht, wie es ausschaut wenn die Blutelfen nach einer Weile durch den Brunnen gemässigt auch selbst wieder "hochelfischer" werden.
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Name: Shyntlara Abaeir
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BeitragThema: Re: [Guide] Blutelfen - Sin'dorei   Mi Jan 19, 2011 6:28 am

V. Mögliche Entwicklungen

Bevor ich mögliche Entwicklungen diskutieren möchte, will ich zuerst ein paar Fakten darlegen, welche so gegeben sind.
- Die Blutelfen haben den Sonnenbrunnen wieder, die Sucht ist also nicht beseitigt, wird aber wieder intravenös befriedigt. Demzufolge dürften Getriebene und dergleichen sogut wie ausgemerzt sein, und Neue kaum hinzukommen.
- Mit Wrath of the Lich King ist Zul'Aman ziemlich niedergeschlagen. Ob Zul'Jin nun tot ist oder nicht, die Amani sind derzeit nicht mehr wirklich eine Bedrohung.
- Quel'Danas ist in Blutelfenhand, meinentwegen auch in der Hand der zerschmetterten Sonne, allerdings wird es keine Dämonen od. Portale und dergleichen mehr geben, seien es Überreste weil nicht an einem Tag weil man ein Addon installiert, schwups alle despawnen *g*
- Der Sonnenbrunnen funktioniert auf doppelte Weise: Licht und Arkan (Metzen).

Demzufolge ist Quel'Thalas also +- wieder sicher, es gibt keinen Grund in die Scherbenwelt zu ziehen in das vermeintlich gelobte Land, auch wenn einige Landstriche wie die Schneise wohl nie vollständig heilen werden. Die Frage die sich also aufdrängt, was hält sie bei der Horde ?
Die Verlassenen ? Wie vorhin schon angesprochen, mit zunehmender Lichtigkeit wird es dort Konflikte geben. Und wenn es nicht mal das ganze Volk ist, ein Orden lichtgläubiger Blutritter sowie lichtgläubige Priester ist auch völlig ausreichend. Allerdings braucht diese Entwicklung erstmal Zeit, so oder so wird dies aber auf lange Sicht nicht gut ausgehen.
Die Orcs, Tauren und Trolle haben nichts mit dem Lichtglauben am Hut, und auch ansonsten gibt es keinerlei kulturellen Übereinstimmungen, eher komplette Gegensätze. Zudem man mit Trollen eine Erbfeindschaft hat, und Orcs im 2. Krieg Quel'Thalas verwüstet haben. Und nein, nicht jeder Elf in Silbermond ist "gerade in Menschenjahren 18 und hat keine Ahnung von der Geschichte". Blutelfen sind nachtragend (Dark Factions).

Wenn nun die Blutelfen die Horde verlassen, wohin würden sie gehen ? Zur Allianz ? Nun, dafür spräche, dass Garithos eine Einzelperson war, dass man eventuell mit Varian Gemeinsamkeiten findet wie z.B. den Hass auf die Orcs und Varian umgänglich genug ist, darüber nachzudenken. Die Nachtelfen würden sich sicher dagegenstellen, die Hochelfen zum derzeitigen Standpunkt auch, hier wiederum müsste das Zeitargument gebracht werden und eine Mässigung der Blutelfen welche sich zu dem Hochelfischen zurückbesinnen, allerdings den Namen nicht ablegen.

Möglichkeit drei: die schlichte Unabhängigkeit von Quel'Thalas. Es wäre nicht das erste Mal, dass die Elfen sich aus einem Bündnis zurückziehen, wenn es nicht mehr von Nöten ist.

Weitere Spekulationen meinerseits: Die Nethermanten und Blutmagier ziehen sich nach und nach zurück beziehungsweise werden irgendwann ebensowenig geduldet wie in anderen Städten/Gegenden, da man mit Dämonen nichts mehr zu tun haben will. Auch das wiederum nach einiger Zeit natürlich, da sicher einige einflussreiche Familien jene Magier beherbergen und man nicht von heute auf morgen ein Adelshaus auslöscht.


VI. Max Musterelf, Blutelf aus Silbermond

Max Musterelf wurde in Quel'Thalas geboren, spricht Gemeinsprache sowie Thalassisch und gezwungenermassen kann er auch Orcisch. Der Einfachheithalber ist Max Musterelf weder Blutritter noch Waldläufer, da hier spezielle Zusätze kommen. Sagen wir, Max Musterelf ist gerade mal 90 Jahre alt, also verhältnismässig recht jung. In seinen 90 Jahren hat er erlebt, wie die Horde im Zweiten Krieg durch Quel'Thalas gewütet hat sowie anschliessend den Schock der Beinaheausrottung seines Volkes irgendwie überlebt. Erzogen wurde er zudem mit dem elfentypischen Trollhass. Beflügelt durch die Parolen des Prinzen entschied er sich für die Blutelfische Seite und für die Befriedigung der Sucht um jeden Preis, er mag also auch mal gerne hier und da an einem grünen Kristall genuckelt haben. Aus dem einstigen womöglich sehr umgänglichen Hochelfen wurde ein von Rache und Schmerz getriebener Blutelf, welcher auch dem Bündnis der Horde zugestimmt haben mag, wohl aber eher aus dem Nutzenfaktor den er sich selbst davon erhofft denn weil die Horde so nette Rassen beinhaltet. In seiner elfischen Arroganz ist es ihm in der Regel allerdings lieber, wenn jene bei ihresgleichen bleiben und ihn in Silbermond in Ruhe lassen.

Die Bindung zu den Verlassenen ist hier etwas herauszuheben, da jene ein ähnliches Schicksal erlitten wie die Hochelfen (nur dass jene in ihrer Mehrheit noch am Leben sind, andere als Dark Ranger z.B. bereits zu den Verlassenen gehören). Sylvanas ist hier als Person nicht zu unterschätzen und das Verhältnis zu Untoten dürfte abgesehen von ästhetischer Abscheu (Verfault, diverse Körperteile fehlen und dergleichen, was Untote eben nicht hübsch macht) doch unter einem besseren Stern stehen. Er wird ihnen kaum um den Hals fallen (das wäre schliesslich eklig), sie allerdings eher achten als einen barbarischen Tauren der es gerade mal - in Max Musterelfs Sicht - schafft, ein Zeltchen aufzubauen.

Max Musterelf steht in der Regel den Sehern eher skeptisch gegenüber, auch das neugewonne gepriesene Licht tangiert ihn weniger, da er es lediglich als Randerscheinung durch die Menschen kennt. Er spürt aber sehr wohl den Einfluss des Sonnenbrunnens, was mässigend auf seine manische Suchtbefriedigung um jeden Preis wirkt.

Max Musterelf ist zudem niemand, der sonderlich herumpöbelt. Ein abschätzender Blick hier, eine leise Bemerkung dort, alles in elfischen Massstäben. Er wird keine Bierflaschen in der Taverne herumwerfen oder sich gröhlend auf den Tisch stellen, es wäre doch sehr barbarisch und wenig elfisch. Was nicht heisst, dass Max Musterelf abstinent lebt, lediglich frönt er der Dekadenz "eleganter".
Was seine Regierung angeht, so ist Max Musterelf bewusst, was mit Querschlägern passiert, die Wachen am Eingang sowie die Magister am Basar über die Jahre haben deutlich gemacht, dass andere Meinungen nicht erwünscht sind. Er wird also nicht durch Silbermond brüllen, wie schei.sse der Lordregent ist, sollte er dies tatsächlich denken, wird er sich zum Schutz seines Kopfes vorher ins Exil begeben. Darüberhinaus wäre eine solche Haltung auch schon ein extremerer Fall, da sich Max Musterelf eigentlich seinem Volk durch die jüngste Geschichte sehr verbunden fühlt, immerhin haben gerademal 10% überlebt.

Zudem achtet Max Musterelf die Hierarchie und die Gegebenheiten seiner Stadt, Magister sind eine herrschende Klasse, Waldläufer und Blutritter kämpferische Eliten für das Volk.
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